100

by Filter-Kaffee

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about

To close the list of sizes of filter papers from 100 to 102 Frank Rothe and Mario Schönwälder have searched in their files of older recordings and found some gems of "Berlin School" electronic for a release on this EP.

Reviews in english:
“Filter-Kaffee 100 is yet another finerie of good retro Berlin School in a very modern sound envelope”
1 Night Shift 4:18
2 Bridge Over Troubled Oscillators & LFOs 3:58
3 Shadows of the Darkshift 6:04
4 Rebound 8:03
5 Raindrops 6:01
6 Midnight Session 16:58
Manikin ‎| MRCD 8007 (CD 45:23) ***½
(Retro Berlin School with a modern approach)
In order to close the dossier of the filter paper sizes of 100- 102, Frank Rothe & Mario Schonwalder did the cleaning in old sessions of recording and would have found some small jewels of a EM always bound to the essences of retro Berlin School. More than 45 minutes were so gather. “Filter-Kaffee 100” thus becomes so a prequel to the first 2 volumes of the series. We hear the first experiments of the Rothe & Schonwalder here who offers a Berlin School style more centered on the dark side of the glaucous atmospheres of a music which gave sometimes shivers in the back if one would adapt it to a suspense and/or horror movie.
A din sculptured around metallic doors which we open and cosmic noises are introducing the opening of "Night Shift". The rhythm becomes fluid with a line of sequences which makes oscillate and stumble its keys in a sonorous environment stuffed with echoes of hoops which collide, whimperings of a kind of Theramin and ambient layers filled with fog. That sounds a little as the rhythms and the ambiences of Flashpoint. "Bridge Over Troubled Oscillators and LFOs" is a long track loaded of glaucous moods to which they have grafted certain elements of ambiences of "Night Shift" to white noises and hummings of machinery. "Shadows of the Darkshift" is more melodious. The rhythm is ambient with sequences which swirl in the vapors of jingles and seraphic voices before taking a slightly slower tangent. It's a slow cosmic dance where sequences sparkle from all over and a line of bass draws up a slightly sneaky structure. The mix of the voices and the orchestrations gives us the shivers and raises the hair of the arms. That makes very Repelen, without the string instruments. After an introduction sewn in the suspense where knockings, heavy and uncertain movements as well as slow layers of drizzle, "Rebound" plunges us into a heavy rhythm Redshift. The synths throw lamentations of the Ricochet time in a dense fog where the rhythm, which became a mix of Redshift and TD of the Rubycon era, has difficulty in making tremble the wide banks of mystic drizzle. This is definitively the key point of “Filter-Kaffee 100” with "Shadows of the Darkshift". "Raindrops" offers a Software static rhythm pattern. The sequences pour out good movements of kick while other more crystalline sequences are structuring some nice evasive harmonies in a sonic decoration filled of hollow winds and of subtle singings rigged by a synth and its false trumpets. We also hear distant spectral harmonies here, adding a sibylline charm to this piece of music which gains to be more scrutinized. "Midnight Session" is a long track of atmospheres embroidered around filiform layers of resonant bass pulsations which drag a fascinating placid heaviness. There are lots of misty and spectral tones, as well as voices rather difficult to identify, which escape from the depths of these layers also filled of greyness and of metallic dusts. Intense, due to the depth of the sounds and the layers, enveloping and even incentive to the schizophrenia of the sounds, "Midnight Session" looks like a theme music, amplified, where the suspense and the mystery roams throughout its 16 minutes, making of this “Filter-Kaffee 100” an album of more atmospheres than rhythms which drinks of this nice period of the Dream but in a more modern envelope.
Sylvain Lupari (May 13th, 2016)
gutsofdarkness.com & synthsequences.blogspot.ca

Reviews in Deutsch:

Artist: Broekhuis, Keller & Schönwälder, Detlef Keller, Fanger & Schönwälder, Filterkaffee Broekhuis, Keller & Schönwälder, Detlef Keller, Fanger & Schönwälder, Filterkaffee: 4 EPs
Album: 4 EPs
Medium: CD/Download
Stil: Electronic/Instrumental
Label: Manikin Records
Spieldauer: EP1: 35:54/EP2: 42:16/EP3: 45:23/EP4: 45:52
Erschienen: 18.03.2016
Website: [Link]

Zeitgleich erscheinen vier EPs und geben einen schönen Querschnitt des Repertoires von Manikin Records ab. Doch was heißt schon EP? Das kürzeste Werk, allesamt veröffentlicht im Pappschuber, im gewohnten Manikin-Design, dauert knappe sechsunddreißig Minuten, das längste, Detlef Kellers „The Breakfast Event“ legt noch zehn Minuten drauf. Andernorts sagt man ‘Longplayer‘ dazu.

Beginnen wir mit dem Kürzesten, FANGER & SCHÖNWÄLDERS „Analog Overdose – The Pool Concert“, aufgenommen während eines Konzerts 2008 im Stadtbad Steglitz. Die EP besteht lediglich aus einem Track namens „Berlin Zwei“. Zu Beginn schleicht es sich still heran, dann entfalten sich ausschweifende Melodiebögen, der Sequencer setzt ein, die smoothe Trance-Party im Pool kann beginnen, psychedelische Lightshow inklusive. „Berlin Zwei“ ist ein bewegtes Stück aus der alten Schule, kennt seinen Lehrstoff und die zugrundeliegenden Muster, feiert seine Lehrmeister auf ergötzliche Art. (10 Punkte)

„The Repelen EP“ von BROEKHUIS, KELLER & SCHÖNWÄLDER, mit den Dauergästen Raughi Ebert und Thomas Kagermann, ist ein zweiundvierzigminütiger Auszug aus dem 2015er Event und macht Lust auf die alljährlich stattfindenden Konzerte in der Repelener Dorfkirche. Ebert und Kagermann brechen den elektronischen Grundklang auf, schaffen Raum für Folkloristisches. Assoziationen zu (Western-)Soundtracks sind ebenfalls nicht fern. Der Italo-/Hispanischen-Art, keine Hollywood-Eskapaden.

Die Synthesizer zwitschern, Sequencer arbeiten sacht im Hintergrund, vor fast freien, ambienten Flächen sorgen verhalten angeschlagene und gestrichene Gitarren- beziehungsweise Geigenklänge für eine traumverlorene Stimmung. Synthetische Chöre blenden sich ein und aus, die rhythmische Begleitung wird intensiver, zwischen Wehmut und Euphorie tanzen Schatten. (12 Punkte)

FILTERKAFFEEs „100“ vereint Stücke zwischen vier und siebzehn Minuten. Wieder ist Dunkelheit ein Leitthema, die sich diesmal bis in milde Technoregionen vortastet („Night Shift“). Das ist so komprimiert wie spannend, zeigt, dass elektronische Musik auch bei kurzer Laufzeit funktioniert ohne zu Synthi-Pop zu mutieren. Die Musik fließt, schwillt auf und ab, tritt höchst stimmungsvoll auf der Stelle („Bridge Over Troubled Oscillators & LFOs“), ist hypnotisch und auf dem Raumschiff Orion ein Tanzbodenfüller. Besonders für Erstklässler in der Berliner Schule gilt die höchste Empfehlungsstufe. Fortgeschrittene brauchen’s eh. (11 Punkte)

DETLEF KELLER schließlich lässt sich mit seinem „Breakfast Event“ Zeit. „Eleven Years Later“ umreißt ja auch eine satte Spanne und darf ruhig sechsundvierzig Minuten in Anspruch nehmen. Hier sind die Spannungsbögen raumgreifend, werden durchbrochen, um neu anzusetzen; zwischen Behaglichkeit und Kälte entfalten sich Miniaturen, die sich schlussendlich zu einem großen Ganzen fügen. Erinnert zuweilen an MICHAEL HOENIGS Klassiker „Departure From A Northern Wasteland“, ist so schlicht wie ausgeklügelt, eine sich vorantastende, atmosphärische Reisebeschreibung, die zurück an den heimischen Frühstückstisch führt. Zum Ende mit viel Schwung und auf ergreifende Weise hochromantisch. (11 Punkte)

FAZIT: Ein lohnendes Quartett, das als Einstieg in die elektronische Musik in der Folge von KLAUS SCHULZE, TANGERINE DREAM und darüber hinaus taugt und sich sogar als Querschnitt verdammt gut macht. Auch klanglich gibt es, gerade bei den Live-Aufnahmen (Publikumsreaktionen wurden allerdings ausgeblendet), nichts zu mäkeln.

Erhältlich sind die EPs via MANIKIN RECORDS
Jochen König (www.musikreviews.de)

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Filter-Kaffee - 100
Manikin Records (2016)
(6 Stücke, 45:23 Minuten Spielzeit)

Mario Schönwälder und Frank Rothe (aka Fratoroler) sind die beiden Protagonisten, die sich hinter dem Pseudonym Filter-Kaffee verbergen. Mario und Frank veröffentlichten 2011 und 2015 die beiden Alben „101“ und „102“ unter dem Pseudonym Filterkaffee. Im Frühjahr 2016 gewähren uns die beiden nun einen Einblick in die Anfänge ihrer Zusammenarbeit. Dokumentiert wird dies mit der EP „100“, von denen fünf Tracks zwischen 2009 und 2011 entstanden sind.

Neben diesen fünf älteren Stücken haben die beiden die EP noch um den Track „Raindrops“ ergänzt, der im Jahr 2014 entstanden ist. Die sechs Stücke besitzen Laufzeiten zwischen 4:16 und 16:57 Minuten.

Wabernde, zerrende Synthieklänge eröffnen im vierminütigen „Night Shift“ die EP. Sehr schnell stellen sich aber Sequenzerrhythmen ein, die mit Klangfarben eines Mellotrons, hier kommt wahrscheinlich das Memotron zum Einsatz, ergänzt werden. Das klingt ganz nach „Berliner Schule“. Somit gelingt den beiden ein netter, kurzweiliger Einstieg in die EP.

Der zweite Track trägt den Titel „Bridge Over Troubled Oscillators & LFOs“. Das gut vierminütige Stück erschafft eine mystische Stimmung, die gut zu einem Weltraumtrip passt. Melodien kommen hier allerdings nicht zum Tragen.

Im nächsten Stück wird es dann schon wieder melodischer und auch rhythmischer, denn die Sequenzer verrichten hier wieder ihre Arbeit und sorgen so für ein harmonisches Umfeld. Dieser Sechsminüter gefällt mir gut. Verträumt zieht dieser Track durch den Äther. Im achtminütigen „Rebound“ herrschen zunächst düstere Klangfarben vor, die eine etwas bedrohliche Stimmung erzeugen. Es dauert drei Minuten bis dann endlich Sequenzer aufkommen und Klangfarben á la Tangerine Dream der 70’er hinzugefügt werden. Das ist Musik für Freunde der frühen „Berliner Schule“.

Dach sechsminütige „Raindrops“ fängt mit Synthiesounds an, die eine verregnete Hafenatmosphäre zeichnen. Nach gut zwei Minuten kommen dann auch hier Rhythmen auf, die von den beiden durch einige Harmonien ergänzt werden. Nur langsam entwickelt sich das Stück, das von windartigen Synthiesounds durchzogen wird.

Die EP endet dann mit dem 17minütigen „Midnight Session“. Langsam und bedächtig verändern die beiden die Harmonien, die auf einem Grundton gelegt werden. Das klingt hypnotisch und man kann dabei völlig aus der Realität ausbrechen. Ein ambienter, schwebender Track, der ebenfalls wieder in Richtung „Berliner Schule“ zeigt.

Mit der EP „100“ gibt das Duo Filter-Kaffee aka Mario Schönwälder und Frank Rothe einen Einblick in die erste Zeit ihrer Zusammenarbeit. Auch hier haben sie schon einige schöne Tracks im Stile der „Berliner Schule“ eingespielt. Für Freunde dieser Stilrichtung bestens geeignet.

Stephan Schelle, April 2016

credits

released April 16, 2016

All tracks composed. arranged and performed by Frank Rothe and Mario Schönwälder between 2009 and 2011, except "raindrops", which was recorded in 20144. Additional recordings on tracks 1 and 4 were made in 2015/2016 at SouthEndStudio, Berlin.
Mix & Mastering by Frank Rothe.
Coverphoto by Angela Rothe.
Coverdesign by Stephan Knull.

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Manikin Records Berlin, Germany

Elektronische Tonsignale aus Berlin.

Manikin Records, founded by Mario Schönwälder 1992 in Berlin, Germany.
Featuring the music from Broekhuis, Keller & Schönwälder, Fanger & Schönwälder, Filter-Kaffee and solo projects.
Our music ranges from "Berlin School" to fresh modern electronic sounds.
We love to produce CDs with outstanding music, fine packings and selected art works.

www.manikin.de
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