supported by
/
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
08:12
8.

about

All tracks are recorded during concerts and rehearsals in Repelen 2011 – 2013.
Audio mastering & mix during November/Dezember 2013 by Frank Rothe.
Photos by Christa Mattejat & Stephan Schelle.
CD artwork by Stephan Knull.

Special thanks to our crew and all people who attend the concerts.

Videos:
www.youtube.com/watch?v=WHW2PmC9PkM
www.youtube.com/watch?v=9Vyp9C5LrHw
www.youtube.com/watch?v=odHPpUYQhFE
www.youtube.com/watch?v=yarjtcLe8Qg
www.youtube.com/watch?v=p6QbIeidXYM
www.youtube.com/watch?v=0KgSqCqWqE4
www.youtube.com/watch?v=mAyw0Wtk-Hw

Reviews:
This release from 2014 features 74 minutes of gentle electronic music recorded during concerts at Repelen in Germany from 2011 through 2013. Joining Bas Broekhuis, Detlef Keller and Mario Schönwälder are: Raughi Ebert (on guitar) and Thomas Kagermann (on violin). Luxurious electronic passages are embellished by rhythms and strings, resulting in very engaging tunes.
The electronics make profuse use of tones that get elongated into fluid background layers. Other threads comprise keyboard sequences that are then looped and subjected to slow variation over extended periods. Throughout this music, several isolated riffs are pursued by different keyboards. These divergent threads gently mesh, creating fresh melodies that transmute as things continue. While rhythms are present, the beats are often generated through the cyclic application of non-impact electronics, so that the tempos seem to emerge from the intertwining keyboard threads. There are, however, some instances where e-perc provides more conventional rhythms. The guitar indulges in some gentle acoustic expressions that fit nicely with the undulant electronic flow. At other times, electric guitar contributes striking chords that season the flow with their strident notes. The violin supplies a slippery drone that exudes smoothness and sultry overtones. It's as if carefully crafted squeaks had been stretched to become mournful tones, then the "mourn" had been replaced with a sensuous lilt. These compositions explore slow-burn structures, progressing from sparse beginnings to lush tunes through the gradual introduction of instruments which establish riffs that eventually vary as things continue, all the while the tunes grow increasingly lush, radiating a type of passion that softly smolders instead of openly exploding. This relaxed intensity is quite bewitching.
www.soniccuriosity.com

Notizen aus Repelen. Bereits die fünfte Ausgabe. Diesmal liefern BROEKHUIS, KELLER & SCHÖNWÄLDER samt den vertrauten Gästen RAUGHI EBERT und THOMAS KAGERMANN einen Überblick über die Jahre 2011 – 2013. Teils Konzertaufnahmen, teils während der Proben mitgeschnitten, bleiben die Längen der Tracks mit maximal dreizehneinhalb Minuten überschaubar. Wer je einem der Konzerte in der Dorfkirche Repelen beigewohnt hat, weiß, dass es besonders die kurzen Zugaben-Stücke in sich haben, hier spielen die Musiker noch einmal befreit auf, gerne auch mit beschleunigtem Tempo.
„Repelen - The Last Tango“ vermittelt mehr als einen Hauch von dieser Lässigkeit, dem in sich ruhenden Selbstverständnis und dem gekonnten Miteinander. Grenzen verschwimmen, die typischen ausladenden Klangflächen, ob mit oder ohne deutlichen Sequenzer-Einsatz, treffen auf Jazzelemente (insbesondere wenn KAGERMANN und EBERT mitmischen), CLUSTER wird eine gekonnte Hommage dargebracht („Clusterphonie“) und mit den „Latin Grooves“, einer der Höhepunkte des Albums, hält auch der titelgebende Tango, zumindest durch die Hintertür, Einzug ins Geschehen, während Gitarrist RAUGHI EBERT charmant Präsenz zeigt.
Damit es nie zu heimelig wird, sorgen B, K & S mit dunklen Klangwolken für einen brodelnden Untergrund, durch den sich die „City Lights“ erst ihre Bahn brechen müssen. Der letzte Tango in Repelen gehört dann EBERT & KAGERMANN, fast unplugged, ein bisschen klangmalerische Butter wird lediglich im Hintergrund angerührt.
FAZIT: „Repelen – The Last Tango” ist definitiv kein Fall für die New-Age-Abteilung, die Großraumpraxen mit Vorliebe für vermeintlich fernöstliches Reiki-Gedöns mit einlullender Untermalung versorgt. Stattdessen erwartet den Hörer ein lustvoller Trip durch KLAUS SCHULZEs Nachbarschaft mit orangeroten Träumen, „Latin Grooves“ und entspanntem Jazz. Inklusive fein aufgelöstem Klang ist das mehr als ein Appetizer für die Frühjahrskonzerte in Repelen, die BROEKHUIS, KELLER & SCHÖNWÄLDER plus RAUGHI EBERT und THOMAS KAGERMANN zum wiederkehrenden Fest für Freunde elektronischer Musik gemacht haben.
Jochen König


Die Konzerte von Broekhuis, Keller & Schönwälder, die alljährlich in der Dorfkirche von Repelen stattfinden und von den Musikern, dem Gitarrist Raughi Ebert und dem Violinisten und Flötisten Thomas Kagermann, begleitet werde, haben Tradition und auch Kultstatus. Von diesen Konzerten zeugen bereits drei CDs und eine DVD. Rechtzeitig zum zehnjährigen Bühnenjubiläum in der Dorfkirche erschien im Frühjahr 2014 die vierte CD mit Mitschnitten aus weiteren Repelen-Konzerten. Sie trägt den Titel „Repelen - The Last Tango“.
Man kann nur hoffen dass der Titel der CD nicht auch ein Omen ist und dieses nicht die letzte Veröffentlichung von Livematerial der Repelen-Konzerte ist. Für diese Konzertreihe komponieren die drei Musiker mit Unterstützung der anderen beiden immer wieder neue Stücke, die teilweise auch aus Improvisationen bestehen. Das macht die Konzerte immer wieder interessant und die CDs so wertvoll.
Entstanden sind die Mitschnitte in den Jahren 2011 bis 2013, die während der Konzerte bzw. der Proben zu den Auftritten aufgenommen wurden. Acht bisher unveröffentlichte Stücke finden sich auf dem Album wieder, deren Laufzeiten mit Ausnahme des Titelstückes (1:22 Minuten) alle jenseits der Acht-Minuten-Grenze liegen.
Mit dem mehr als 13minütigen „Open The Gate“ startet die CD recht sphärisch. Die Synthies klingen, als würden Kometen oder Sterne vom Himmel fallen. Dazu weht ein ethnischer Rhythmus durch den Raum. Nach gut zwei Minuten starten die Synthies dann ihre Flächen und Harmoniebögen ziehen den Hörer in einen hypnotischen Sog aus dem es kein Entrinnen gibt. In diesem Stück herrschen die elektronischen Gerätschaften vor.
Der zweite Track „Philadelphia“ wurde ursprünglich für ein Konzert in den USA komponiert und ist auf der CD in der Version, die in Repelen gespielt wurde, zu hören. Aus diesem Grund trägt das fast zwölfminütige Stück auch den Zusatz „The Repelen Mix“. Die „Berliner Schule“ blitzt in diesem Stück immer wieder hervor, wird aber durch die Akzente, die Raughi an der Akustikgitarre und Thomas an der Violine setzen, verfeinert. Ebenfalls ein sehr intensives, ambientes Stück, in das man einfach so abtauchen kann.
„Frozen Nights“ ist alles andere als frostig. Die Steelguitar, die Raughi zu Beginn spielt, erinnert zunächst an den Westen der USA. Dahinter bewegen sich einige Synthieflächen, die nach zweieinhalb Minuten die Oberhand gewinnen. Der Sequenzerrhythmus und die Mellotronklänge sorgen für „Berliner Schule“-Atmosphäre. Dann setzt Bas mit einem sanft treibenden Perkussionrhythmus ein und der Track steigert sich von Moment zu Moment. Ein typischer BK&S-Track.
Mit „Lazy Afternoon“ wird es dann fernöstlich und mystisch. Vor allem Thomas Stimme sorgt hier für Akzente. Sitarähnliche Klänge und die Melodie nehmen den Hörer mit auf eine Reise in den fernen Osten. Im weiteren Verlauf gehen Raughi an der Gitarre und Thomas an der Violine in einen Dialog. Recht klassisch und symphonisch wirkt dagegen „Clusterphonie“, das zunächst mit Piano und Streichersounds beginnt. Leicht rockige Züge bekommt dieses Stück dann, sobald das Schlagzeug einsetzt.
„Latin Grooves“ sagt eigentlich schon alles, denn der Titel ist wahrlich gut ausgewählt. Kastagnetten, eine latinartig gespielte Gitarre und ein Bass zeugen von lateinamerikanischem Flair. Der Rhythmus klingt recht monoton und schreitet gemächlich dahin, während Raughi seine wunderbaren Gitarrenmotive darauf ausbreitet, während sich die anderen dezent im Hintergrund halten und Raughis virtuose Arbeit sanft begleiten. Die von Thomas gezupfte und gespielte Violine sorgt dann im letzten Drittel für eine weitere Note. Es folgen das herrliche, rhythmische „City Lights“ und der von Raughi und Thomas im Alleingang gespielte Titeltrack.
„Repelen - The Last Tango“ ist ein weiterer, sehr guter Beweis, wie intensiv und hypnotisch die Repelen-Konzerte von Broekhuis, Keller & Schönwälder feat. Raughi Ebert und Thomas Kagermann sind. Eine sehr schöne CD, die dem hohen Manikin Standard gerecht wird.
Stephan Schelle, April 2014

credits

released February 1, 2014

tags

license

all rights reserved

about

Manikin Records Berlin, Germany

Elektronische Tonsignale aus Berlin.

Manikin Records, founded by Mario Schönwälder 1992 in Berlin, Germany.
Featuring the music from Broekhuis, Keller & Schönwälder, Fanger & Schönwälder, Filter-Kaffee and solo projects.
Our music ranges from "Berlin School" to fresh modern electronic sounds.
We love to produce CDs with outstanding music, fine packings and selected art works.

www.manikin.de
... more

shows

contact / help

Contact Manikin Records

Streaming and
Download help

Shipping and returns

Redeem code